Springt zur Strecke 2734: Solingen Hbf - Solingen-Wald (- Wuppertal-Vohwinkel) (Korkenzieherbahn) [Streckenübersicht]  [Impressum] [Sitemap] [Bilder] [Landkarte] [Fenster schließen] Springt zur Strecke 2810: Hagen Hbf - Brügge/Westfalen (- Oberbrügge -) Meinerzhagen - Marienheide (- Gummersbach - Dieringhausen) (Volmetalbahn)

Tunnelportale


Bilder der Strecke: 2800 (KBS 440, 445 / KBS 239, 251)

13 Tunnel (7.644 Meter)Nachrodt  Pragpaul  Hünengraben  Buchholz  Husberg  Ütterlingsen

Werdohl  Baukloh  Siesel  Hofolpe  Rahrbach  Giersberg, 2-gleisig  Rudersdorf 

(Hagen/Westfalen -) Lemathe - Altena/Westfalen - Werdohl - Plettenberg - Finnentrop - Altenhundem - Kreuztal -
Siegen-Weidenau - Siegen-Ost - Haiger [- Dillenburg - Herborn/Dillkreis - Wetzlar] (Dillstrecke / Ruhr-Sieg-Strecke)

Nachrodter Tunnel  [MK]  (NW)
Wird auch Einsaler Tunnel genannt

Nordportal des Nachrodter Tunnels

Länge:
629 Meter

Streckenteil:
Lemathe - Altena/Westfalen

Lfd-Nr, Direktion:
11, Esn-001

Seite/Quadrant:
139 B
143 C1

bei km:
25,4

Südportal des Nachrodter Tunnels (Foto: Florian Böttcher)
Nordportal, vom Bahnhof Nachrodt   Südportal, vom ehem. Bahnhof Einsal (Dezember 2007)
(Foto: Florian Böttcher)

Pragpauler Tunnel  [MK]  (NW)

Nordportal des Pragpauler Tunnels

Länge:
83 Meter

Streckenteil:
Lemathe - Altena/Westfalen

Lfd-Nr, Direktion:
12, Esn-002

Seite/Quadrant:
139 B
143 D2

bei km:
28,7

Südostportal des Pragpauler Tunnels (Foto: Florian Böttcher)
Nordportal, vom ehem. Bahnhof Einsal   Südostportal, vom Bahnhof Altena/Westfalen
(Dezember 2007) (Foto: Florian Böttcher)

Hünengraben-Tunnel  [MK]  (NW)

Westportal des Hünengraben-Tunnels

Länge:
148 Meter

Streckenteil:
Lemathe - Altena/Westfalen

Lfd-Nr, Direktion:
13, Esn-003

Seite/Quadrant:
139 B
143 D2

bei km:
29,3

Ostportal des Hünengraben-Tunnels (Foto: Florian Böttcher)
Westportal, vom ehem. Bahnhof Einsal   Ostportal, vom Bahnhof Altena/Westfalen (Dezember 2007)
(Foto: Florian Böttcher)

Buchholzer Tunnel  [MK]  (NW)

Nordportal des Buchholzer Tunnels (Foto: Uwe Busch)

Länge:
936 Meter

Streckenteil:
Altena/Westfalen - Werdohl

Lfd-Nr, Direktion:
14, Esn-004

Seite/Quadrant:
139 B
143 D2

bei km:
32,0

Südostportal des Buchholzer Tunnels
Nordportal, vom Bahnhof Altena/Westfalen (Oktober 2003)
(Foto: Uwe Busch)
  Südostportal, von Anschlußstelle Mark Elverlingsen

Husberger Tunnel  [MK]  (NW)

Westportal des Husberger Tunnels (Foto: Uwe Busch)

Länge:
793 Meter

Streckenteil:
Altena/Westfalen - Werdohl

Lfd-Nr, Direktion:
15, Esn-005

Seite/Quadrant:
139 D
143 D3

bei km:
35,2

Ostportal des Husberger Tunnels (Foto: Florian Böttcher)
Westportal, von Anschlußstelle Mark Elverlingsen
(November 1998) (Foto: Uwe Busch)
  Ostportal, vom Bahnhof Werdohl (Dezember 2007)
(Foto: Florian Böttcher)

Ütterlingser Tunnel  [MK]  (NW)

Westportal des Ütterlingser Tunnels (Foto: Uwe Busch)

Länge:
222 Meter

Streckenteil:
Altena/Westfalen - Werdohl

Lfd-Nr, Direktion:
16, Esn-006

Seite/Quadrant:
50 C
52 B4

bei km:
38,8

Ostportal des Ütterlingser Tunnels (Foto: Florian Böttcher)
Westportal, von Anschlußstelle Mark Elverlingsen
(Oktober 1991) (Foto: Uwe Busch)
  Ostportal, vom Bahnhof Werdohl (Dezember 2007)
(Foto: Florian Böttcher)

Werdohler Tunnel  [MK]  (NW)

Westportal des Werdohler Tunnels

Länge:
315 Meter

Streckenteil:
Werdohl - Plettenberg

Lfd-Nr, Direktion:
17, Esn-007

Seite/Quadrant:
50 C
52 B4

bei km:
40,1

Ostportal des Werdohler Tunnels (Foto: Florian Böttcher)
Westportal, vom Bahnhof Werdohl   Ostportal, vom Bahnhof Plettenberg (Dezember 2007)
(Foto: Florian Böttcher)
 
Vorbetrachtungen zur Instandsetzung in 1986:
Der Lehnentunnel wurde von 1860 bis 1861 erbaut, wobei die letzten 40 Meter nahe an der Oberfläche des Berghanges aufgefahren sind. Es handelt sich um eine besondere Form des Tunnelanschnitts mit einer Steilböschung nördlich und einer flachen Geländeform südlich desselben Tunnelausganges. Das Ostportal ist in Kalkstein-Quadern ausgeführt, die einen symmetrisch gestaffelten Abschluß aus Sandsteinen als Rundbogenfries erhielten. Der Mittelteil wird durch ein Sandstein-Gesims mit aufgesetzter Attika betont. Die Flächen des Mauerwerks und der Portalöffnung stehen im Verhältnis zwei zu eins. Der nördliche Portalflügel bindet in die Felsböschung ein, die durch eine Futtermauer aus Kalkbruchstein gesichert ist. Ein kegelförmig gemauerter Pfeiler aus dem gleichen Material sichert das südliche Portal gegen den Hangschub.

Erhaltungsaspekte: Der Tunnel liegt an der Hauptabfuhrstrecke von Hagen nach Haiger mit 180 Zügen pro Werktag. Mit seinem Repräsentativcharakter ist das Bauwerk Ausdruck einer bestimmten Zeitepoche. Die repräsentative Gestaltung des Portals soll auf die bedeutende Ingenieurleistung des Tunnelbaus hinweisen. Zudem wurde die Portalfassade nicht durch Umbauten, Änderungen oder Zerstörungen beeinträchtigt. Die Gestaltung des Voreinschnittes ist in architektonischer Hinsicht die reizvollste der Tunnelbauten auf der Ruhr-Sieg-Strecke. Die Bausubstanz war soweit intakt, daß Abbruch und Neuerstellung des Portals keine wirtschaftliche Alternative waren.
Quelle: Baufachinformation, Bedeutung des Werdohler Tunnels, Grundlagen für eine Restaurierung

Baukloher Tunnel  [MK]  (NW)

Nordwestportal des Baukloher Tunnels (Foto: Uwe Busch)

Länge:
306 Meter

Streckenteil:
Werdohl - Plettenberg

Lfd-Nr, Direktion:
18, Esn-008

Seite/Quadrant:
50 C
52 B4

bei km:
42,8

Südostportal des Baukloher Tunnels (Foto: Florian Böttcher)
Nordwestportal, vom Bahnhof Werdohl (Foto: Uwe Busch)   Südostportal, vom Bahnhof Plettenberg (Dezember 2007)
(Foto: Florian Böttcher)

Sieseler Tunnel  [MK]  (NW)

Westportal des Sieseler Tunnels (Foto: Uwe Busch)

Länge:
95 Meter

Streckenteil:
Plettenberg - Finnentrop

Lfd-Nr, Direktion:
19, Esn-019

Seite/Quadrant:
50 D
52 B4

bei km:
51,1

Ostportal des Sieseler Tunnels (Foto: Uwe Busch)
Westportal, vom Bahnhof Plettenberg (Februar 2001)
(Foto: Uwe Busch)
  Ostportal, von Abzweigstelle Mark Siesel (Juli 2000)
(Foto: Uwe Busch)
Auf dem linken Bild ist auf der anderen Seite des Tunnels, kurz hinter dem Bahnübergang, die Abzweigstelle Mark Siesel zu erkennen.

Hofolper Tunnel  [SI]  (NW)

Nordostportal des Hofolper Tunnels

Länge:
65 Meter

Streckenteil:
Altenhundem - Kreuztal

Lfd-Nr, Direktion:
28, Esn-018

Seite/Quadrant:
62 B Nicht eingezeichnet
64 C1 Nicht eingezeichnet

bei km:
~ 80

Platzhalter
Südwestportal des Hofolper Tunnels (Fotograf unbekannt)
Nordostportal, vom Haltepunkt Kirchhundem Blick von oben
bei Google Maps
Südwestportal, vom Bahnhof Welschen Ennest (um 1914)
(Fotograf unbekannt)
 
Im Zuge der Elektrifizierung wurde der Hofolper Tunnel am westlichen Ortseingang von Hofolpe im Sauerland aufgeschlitzt. Mehr ...

Rahrbacher Tunnel  [SI]  (NW)

Nordportal des Rahrbacher Tunnels (Foto: Uwe Busch)

Länge:
698 Meter

Streckenteil:
Altenhundem - Kreuztal

Lfd-Nr, Direktion:
20, Esn-010

Seite/Quadrant:
62 B
64 C1

bei km:
85,5

Südportal des Rahrbacher Tunnels (Foto: Uwe Busch)
Nordportal, vom Bahnhof Welschen Ennest (Februar 1992)
(Foto: Uwe Busch)
  Südportal, vom Bahnhof Littfeld (Juni 1998)
(Foto: Uwe Busch)

Giersberg-Tunnel, 2-gleisig  [SI]  (NW)

Nordportal des Giersberg-Tunnels, 2-gleisig (Foto: Dr. Rolf Löttgers)

Länge:
699 Meter

Streckenteil:
Siegen-Weidenau - Siegen-Ost

Lfd-Nr, Direktion:
21, Esn-011

Seite/Quadrant:
62 B
64 C2

bei km:
105,0

Südportal des Giersberg-Tunnels, 2-gleisig (Foto: Dr. Rolf Löttgers)
Nordportal, vom Bahnhof Siegen-Weidenau
(Foto: Dr. Rolf Löttgers, aus MIBA-Spezial 38)
  Südportal, vom Betriebsbahnhof Siegen-Ost
(Foto: Dr. Rolf Löttgers, aus MIBA-Spezial 38)
 
Das Südportal macht den Eindruck einer mit Bruchstein verblendeten hohen Stützmauer.
In diese Fläche sind - knapp zehn Meter voneinander entfernt und in der Höhe einen halben Meter angehoben bzw. abgesenkt - zwei Tunnelöffnungen, links der 2-gleisige Giersberg-Tunnel, rechts der 1-gleisige Giersberg-Tunnel, eingelassen.

Rudersdorfer Tunnel  [SI]  (NW)

Nordwestportal des Rudersdorfer Tunnels (Foto: Matthias Dingeldein)

Länge:
2.652 Meter

Streckenteil:
Siegen-Ost - Haiger

Lfd-Nr, Direktion:
22, Esn-012

Seite/Quadrant:
62 D
64 C3

bei km:
117,6 - 120,3

Südostportal des Rudersdorfer Tunnels (Foto: Volker Borchert)
Nordwestportal, vom Bahnhof Rudersdorf (b. Siegen)
(September 2004) (Foto: Matthias Dingeldein)
  Südostportal, vom Haltepunkt Dillbrecht (November 1983)
(Foto: Volker Borchert)
 
Die Bauarbeiten am Tunnel, der die 552,3 Meter hohe Tiefenrother Höhe durchsticht, endeten im Juli 1915. Dadurch verkürzte sich die Strecke um 30 km, was für den aus dem Ruhrgebiet nach Süden führenden Kohleverkehr wichtig war. Der ursprünglich geplante viergleisige Ausbau der Strecke zwischen Siegen und Dillenburg, der eine zweite Tunnelröhre erfordert hätte, kam durch den Ersten Weltkrieg nicht zu Stande.

Die Elektrifizierung des Tunnels, der ein hufeisenförmiges Profil hat, erfolgte 1965. Die Tunnelmünder werden von zwei Pilastern begleitet und haben eine Natursteinverkleidung, in der als Bauinschrift die Jahreszahl 1915 steht. Die Fassade wird bei jedem Portal durch einen Giebel bekrönt.

Innerhalb des Tunnels verläuft, etwa bei km 119, die Grenze von Nordrhein-Westfalen und Hessen. Der hessische Teil des Rudersdorfer Tunnels ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz.

In den nächsten zehn Jahren soll eine zweite Tunnelröhre gebaut werden und anschließend der bestehende Tunnel laut DB AG umfangreich saniert werden. Der neue Tunnel und der sanierte alte Tunnel werden dann je ein Richtungsgleis der Dillstrecke aufnehmen.
Die Ausschreibung des Bauauftrags erfolgte im Januar 2014.
Quelle: Wikipedia, Rudersdorfer Tunnel
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Landkarte:

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Siegen-Weidenau - Siegen-Ost - Haiger [- Dillenburg - Herborn/Dillkreis - Wetzlar] (Dillstrecke / Ruhr-Sieg-Strecke)

Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958
Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958

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