Springt zur Strecke 3450: (Germersheim/Rhein -) Landau/Pfalz - Pirmasens Nord (Biebermühle) (- Zweibrücken - Einöd/Saar -) Bierbach/Saar - Rohrbach/Saar [St. Ingbert] (Queichtalbahn) [Streckenübersicht]  [Impressum] [Sitemap] [Bilder] [Geschichte] [Landkarte] [Fenster schließen] Springt zur Strecke 3501: Wiesbaden-Hbf - Niedernhausen/Taunus (Ländchesbahn)

Tunnelportale


Bilder der Strecke: 3500 (KBS 12626, Güterverkehr, Draisinenbetrieb, zeitweise ohne Betrieb / KBS 195e)

4 Tunnel (762 Meter)Adolfseck  Hohenstein  Laufenselden  Michelbach 

(Wiesbaden-Hbf -) Bad Schwalbach/Taunus - Diez/Lahn (Aartalbahn)

Adolfsecker Tunnel  [RÜD]  (HE)

Südportal des Adolfsecker Tunnels (Foto: VSO)

Länge:
150 Meter

Streckenteil:
Bad Schwalbach/Taunus - Diez/Lahn

Lfd-Nr, Direktion:
243, Ffm-001

Seite/Quadrant:
74 B
76 C3

bei km:
24,9

Nordportal des Adolfsecker Tunnels (Foto: VSO)
Südportal, vom Haltepunkt Adolfseck (September 2006)
(Foto: VSO)
  Nordportal, vom Haltepunkt Breithardt (September 2006)
(Foto: VSO)

Hohensteiner Tunnel  [RÜD]  (HE)

Südostportal des Hohensteiner Tunnels (Foto: VSO)

Länge:
169 Meter

Streckenteil:
Bad Schwalbach/Taunus - Diez/Lahn

Lfd-Nr, Direktion:
244, Ffm-002

Seite/Quadrant:
74 B
76 C3

bei km:
29,5

Nordwestportal des Hohensteiner Tunnels (Foto: VSO)
Südostportal, vom Haltepunkt Breithardt (September 2006)
(Foto: VSO)
  Nordwestportal, vom Bahnhof Hohenstein (Oktober 2006)
(Foto: Wolfgang Gebhardt)

Laufenseldener Tunnel  [RÜD]  (HE)

Südwestportal des Laufenseldener Tunnels (Foto: VSO)

Länge:
287 Meter

Streckenteil:
Bad Schwalbach/Taunus - Diez/Lahn

Lfd-Nr, Direktion:
245, Ffm-003

Seite/Quadrant:
74 B
76 C3

bei km:
32,7

Nordostportal des Laufenseldener Tunnels (Foto: VSO)
Südwestportal, vom Haltepunkt Laufenselden
(September 2006) (Foto: VSO)
  Nordostportal, vom Bahnhof Michelbach/Nassau
(September 2006) (Foto: VSO)

Michelbacher Tunnel  [RÜD]  (HE)

Südwestportal des Michelbacher Tunnels (Foto: VSO)

Länge:
156 Meter

Streckenteil:
Bad Schwalbach/Taunus - Diez/Lahn

Lfd-Nr, Direktion:
246, Ffm-004

Seite/Quadrant:
74 B
76 C3

bei km:
33,7

Nordostportal des Michelbacher Tunnels (Foto: VSO)
Südwestportal, vom Haltepunkt Laufenselden
(September 2006) (Foto: VSO)
  Nordostportal, vom Bahnhof Michelbach/Nassau
(September 2006) (Foto: VSO)

Geschichte:

Kein »offizieller« Tunnel, sondern eine Straßenbrücke unter der Biebricher Allee, unmittelbar am ehemaligen Haltepunkt Wiesbaden-Landesdenkmal (Foto: Carsten Klinger)  
Kein »offizieller« Tunnel, sondern eine Straßenbrücke
unter der Biebricher Allee, unmittelbar am ehemaligen
Haltepunkt Wiesbaden-Landesdenkmal
(Foto: Carsten Klinger)
 
Die Aartalbahn verbindet die Städte Wiesbaden und Diez. Heute wird der südliche Teil als Museumsbahn mit historischen Zügen, auf dem nördlichen Teil findet Draisinenbetrieb statt und steht unter Denkmalschutz. . Sie ist nicht zu verwechseln mit der Ahrtalbahn (Strecke 3000) zwischen Remagen und Ahrbrück und der Aar-Salzböde-Bahn (Strecke 3953) zwischen Herborn und Niederwalgern.

Bau: Nach der Annexion des Herzogtums Nassau durch das Königreich Preußen im Jahr 1866 griff die Preußische Staatsbahn Überlegungen aus nassauischer Zeit auf und beauftragte Moritz Hilf, seit 1862 technischer Direktor der Nassauischen Staatsbahn, mit dem Projekt, Wiesbaden durch eine Eisenbahnlinie über den Taunuskamm und durch das Aartal mit dem Raum Limburg zu verbinden. Das Projekt wurde in drei großen Bauabschnitten zwischen 1869/70 und 1894 verwirklicht.

Der Abschnitt von Wiesbaden nach Bad Schwalbach, früher Langenschwalbach, deshalb heißt die Strecke auch Langenschwalbacher Bahn, diente insbesondere dem Bäderverkehr zwischen Wiesbaden und Langenschwalbach. Dieser Streckenabschnitt weist starke Steigungen und enge Radien auf. Deshalb wurden auf diesem Streckenabschnitt auch besondere Wagen mit Drehgestellen eingesetzt, die so genannten "Langenschwalbacher". Zwischen dem Bahnhof Chausseehaus und dem Bahnhof Eiserne Hand wurde im Jahr 1889 mit einer Steigung von 1 : 30 der bis dahin steilste Streckenabschnitt im Deutschen Reich gebaut, der ohne Zahnschiene auskam. Der Abschnitt zwischen Diez und Zollhaus (Nassau) diente hauptsächlich dem Transport der Bergbauprodukte, die im Raum Zollhaus gewonnen wurden (Eisenerz, Kalkstein, Marmor, Porphyr). Der Abschnitt von Zollhaus nach Langenschwalbach, über Kettenbach führend, schließt die Lücke zwischen Langenschwalbach und Zollhaus. Dies geschah hauptsächlich auf Betreiben der Industriellen-Familie Passavant in Michelbach (Nassau; heute Aarbergen-Michelbach).

Betrieb: Die Strecke wurde nach dem zweiten Weltkrieg zwischen Zollhaus und Kettenbach von der Grenze zwischen der amerikanischen und französischen Besatzungszone zerschnitten. Für die Nutzung der Züge waren spezielle Passierscheine erforderlich. Später wurde dort die Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz gezogen. In den 1960er und 1970er Jahren wurden auf dieser Strecke hauptsächlich die Akkutriebwagen der Baureihe 517 eingesetzt.

Die Stillegung der Strecke wurde nie vollzogen, weil die Aktivitäten der ehrenamtlichen Helfer der Nassauischen Touristik-Bahn in Rheinland-Pfalz und in Hessen bewirkten, daß die anliegenden Gebietskörperschaften die Einstellung des Verkehrs nicht akzeptierten und die Strecke für touristische Zwecke in Eigenregie nutzen wollen. Desweiteren gibt es einen Güterverkehr von Wiesbaden Ost zur Sektkellerei Henkell von km 0,0 bis km 4,8. Auf diesem Abschnitt ist die Infrastruktur sogar dem öffentlichen Verkehr gewidmet.
Quelle: Wikipedia, Aartalbahn
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Landkarte:

(Wiesbaden-Hbf -) Bad Schwalbach/Taunus - Diez/Lahn (Aartalbahn)

Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958

Hinweis:

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