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Tunnelportale


Bilder der Strecke: 5400 (KBS 756, 975 / KBS 407)

1 Tunnel (43 Meter)Werk II 

(Kempten/Allgäu - Memmingen - Kellmünz -) Senden - Neu-Ulm (Illertalbahn)

Festungstunnel Werk II  [NU]  (BY)

Ostportal des Festungstunnels Neu-Ulm Werk 2 (Sammlung: Hans Kuhn)

Länge:
43 Meter

Streckenteil:
Senden - Neu-Ulm

Lfd-Nr, Direktion:
675, Mun-024

Seite/Quadrant:
101 A Nicht eingezeichnet
163 D2 Nicht eingezeichnet

bei km:
~ 83

Westportal des Festungstunnels Neu-Ulm Werk 2
Ostportal, vom Bahnhof Gerlenhofen (um 1900)
(Sammlung: Hans Kuhn, "Ulmer Eisenbahn-Geschichte 1835 - 1945",
erschienen im Armin-Vaas-Verlag, 89129 Langenau bei Ulm)
1932 abgetragen Westportal, vom Bahnhof Neu-Ulm

Geschichte:

Für die Bahnlinie nach Augsburg (Strecke 5302), auch Maximiliansbahn genannt, wurde 1852/53 im Ulm ein etwa 60 bis 80 Meter langes Tunnelbauwerk errichtet, das ähnlich wie die Stadttore aus einem Torturm in der Escarpenmauer und einer den Wall unterquerenden Poterne bestand. Das erste Element der auf Steinpfeilern aufliegenden Grabenbrücke war abwerfbar. Oberhalb des Durchlasses erbaute man auf dem Wall eine Bonnetbatterie, aus der mit 2 Geschützen in Richtung der Bahnlinie gefeuert werden konnte. 1873 - 1875 kam es zum 2-gleisigen Ausbau der Bahnlinie nach Augsburg und zum Bau der Strecke 5400 nach Kempten im Allgäu. Das Bahntor wurde dazu auf 3 Durchfahrten erweitert, die nun an der äußeren Wallböschung mündeten. In der Flucht der Escapenmauer entstanden Torpfeiler mit Eisentoren. Seitlich gelegene halbrunde Kasemattblöcke trennten den Torbereich vom Rondengang. Der Geschützstand dagegen wurde abgebrochen, da gemauerte Wallbatterien dieser Art nicht mehr sinnvoll waren.

Der Abbruch der Festungsanlagen und des Tunnels erfolgte nicht zwischen 1907 und 1910, wie in einigen Quellen genannt, sondern erst 1932, als die Strecke zwischen Ulm und Augsburg elektrifiziert wurde. Dies belegt die Quelle B 773/120-Nr.003 aus dem Stadtarchiv Ulm, die die Jahre 1927 - 1933 behandelt. Auch das Buch "Eisenbahnen in Schwaben - 1840 bis heute" von den Autoren Walther Zeitler und Helge Hufschläger, 1980 im Motorbuch-Verlag erschienen, bezieht sich auf diese Quelle.

Nach Umbau und Inbetriebnahme des Bahnhofs Neu-Ulm führt auch das Gleis nach Kempten/Allgäu durch den Tunnel Neu-Ulm Ost, allerdings auf der Trasse der Strecke 5302, wie beim Bild des Ostportals zu erkennen ist. Die Strecke nach Kempten/Allgäu wendet sich unmittelbar hinter dem Ostportal nach Süden ab.
Quelle: Wikipedia, Bahnhof Neu-Ulm
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Landkarte:

(Kempten/Allgäu - Memmingen - Kellmünz -) Senden - Neu-Ulm (Illertalbahn)

Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958
Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958

Hinweis:

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