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Tunnelportale


Bilder der Strecke: 5831 (ÖBB-KBS 150 / KBS 417)

1 Tunnel (138 Meter)Passau 

[Wels/Österreich - Pyret/Österreich - Schärding/Österreich -] Passau-Grenze - Passau (Passauerbahn)

Passauer Tunnel  [PA]  (BY)
Wird auch Tunnel Kleiner Exerzierplatz genannt

Nordportal des Passauer Tunnels (Foto: VSO)

Länge:
138 Meter

Streckenteil:
Passau - Passau-Grenze

Lfd-Nr, Direktion:
326, Nur-006

Seite/Quadrant:
97 D
100 B4

bei km:
80,6

Tunnel war ursprünglich
169 Meter lang

Südportal des Passauer Tunnels (Foto: Heinrich Seitner)
Nordportal, vom Bahnhof Passau Hbf (Oktober 2005)
(Foto: VSO)
Blick von oben
bei Google Maps
Südportal, vom ehemaligen Betriebsbahnhof Passau-
Voglau (August 2006) (Foto: Heinrich Seitner)
 
Der Tunnel war ursprünglich 169 Meter lang und hatte ein gewölbtes Profil. Bei der Elektrifizierung der Passauerbahn im Jahr 1954 wurde der Tunnel aufgeweitet und um 31 Meter gekürzt. Seither hat er ein rechteckiges Profil und eine Länge von 138 Metern. Die gemessene Länge bei Google Maps liegt bei etwa 185 Metern.
Quelle: Passauer Tunnel bei Regiowiki Niederbayern & Altötting
Dieser Text ist verfügbar unter der Attribution-NonCommercial-ShareAlike-Lizenz.

Geschichte:

Die Bahnstrecke Wels - Passau, auch Passauer Bahn, ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn in Österreich und Deutschland, welche ursprünglich durch die k.k. privilegierte Kaiserin-Elisabeth-Bahn erbaut und betrieben wurde. Sie führt von Wels in Oberösterreich nach Passau und gehört zum Kernnetz der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).

Entstehung: Die sogenannte Kaiserin-Elisabeth-Bahn wurde am 1. September 1861 fertiggestellt. Sie ist eine 81,2 km lange zweigleisige elektrifizierte Hauptstrecke. Sie führt insgesamt 79,6 km durch österreichisches Staatsgebiet und 1,6 km über deutsches Staatsgebiet, wo sie am Passauer Hauptbahnhof in die Bahnstrecke von Passau nach Regensburg übergeht.

Besondere Bedeutung hat diese Strecke im internationalen Güterverkehr zwischen Österreich und dem nördlichen Europa. Auch im internationalen Personenfernverkehr ist sie für die Verbindung von Hamburg und Frankfurt nach Wien und weiter östlich seit jeher von großer Bedeutung. So verkehrte etwa seit 1894 der Oostende-Wien-Express über diese Strecke und ab 1971 der TEE Prinz Eugen zwischen Norddeutschland und Wien über diese Strecke, dessen Laufweg und Namen später auf einen Eurocity und schließlich auf einen ICE überging. Dieser verlor 2002 seinen Namen und wurde als Direktverbindung zwischen Hamburg und Wien Ende 2007 eingestellt.

Eine Besonderheit dieser Strecke war, dass sie bis zur Eröffnung der Zweigstrecke von Passau nach Hauzenberg im Jahre 1904 auch auf deutschem Boden vom österreichischen Fahrdienstleiter überwacht wurde. Ebenso gab es bis zum Beitritt Österreichs zur Europäischen Union im Jahre 1995 am Endpunkt der Strecke einen eigenen österreichischen Bahnhofsteil in Passau, an dem die notwendigen Grenz- und Zollkontrollen durchgeführt wurden.

Aktueller Betrieb: Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wird in Kooperation zwischen DB und ÖBB der internationale Fernverkehr ausschließlich mit ICE-T-Zügen mit Neigetechnik zwischen (Dortmund und) Frankfurt und Wien gefahren. Um die Fahrzeit zwischen Frankfurt und Wien deutlich zu senken, soll neben dem Ausbau der Westbahn zwischen Wels und Wien auch eine Ertüchtigung für Neigetechnik auf dieser kurvenreicheren Strecke erfolgen. Neben dem Tagreiseverkehr befährt noch ein Nachtzug diese Strecke, welcher von Wien aus Ziele in Richtung Hamburg, und mit Kurswagen in Richtung Köln bedient.

Neben dem internationalen Fernverkehr fahren auf dieser Strecke auch im Zwei-Stundentakt Nahverkehrszüge der ÖBB, welche zum Teil bis Linz weiterverlängert sind. Aktuell verkehren hier hauptsächlich lokbespannte Züge mit Cityshuttle-Wagen. Diese sollen in den nächsten Jahren durch Triebwagen der Baureihe 4024 ersetzt werden, derzeit verkehren nur 4 Zugpaare mit einem solchen Triebwagen. Als Besonderheit unter diesen Nahverkehrszügen verkehrt der Erlebniszug Donau mit historischem Wagenmaterial zwischen Wien und Passau, seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 verkehrt der Zug nur noch im Sommer.

Beschreibung der Strecke: Die Strecke beginnt im Welser Hauptbahnhof, wo sie sich in Richtung Nordwesten von der sich nach Südwesten wendenden Westbahn nach Salzburg trennt. Folgte die Strecke von Wien kommend bis Linz beständig der Donau, so trennt sich zwischen Linz, Wels und Passau der Weg der Bahnstrecke vom Flusslauf. Zunächst wird das weite Trauntal bzw. die Welser Heide bei Puchberg bei Wels verlassen, um bis Taufkirchen dem Flusslauf der Trattnach zu folgen. Bei Neumarkt im Hausruckkreis zweigt die Nebenbahn nach Ried im Innkreis ab. Zwischen dem dortigen Asbachtal Zell an der Pram wurde die Strecke in einem weitem Bogen geführt, um Steigungen zu vermeiden. Ab Zell geht es entlang des Tals der Pram bis zum Inn, den die Strecke bei Schärding erreicht. Kurz zuvor mündet hier bei Sankt Florian am Inn eine weitere Nebenbahn aus Ried im Innkreis in diese Strecke ein. Nun folgt die Bahnstrecke dem rechten Innufer. Kurz nach der Grenze zweigt die Nebenbahn nach Hauzenberg ab. Direkt im Anschluss überquert die Bahn den Inn auf einem eisernen, 110 Meter langen Brückenprovisorium, der Maximiliansbrücke, welches nach dem Zweiten Weltkrieg anstatt der vorherigen 176 Meter langen gemauerten Brücke entstand. Danach unterquert die Strecke im kurzen Passauer Tunnel die Neue Mitte Passau, ehemals Kleiner Exerzierplatz genannt, und erreicht im Passauer Hauptbahnhof ihren Endpunkt. Dort geht sie in die Bahnstrecke Passau - Regensburg entlang der Donau über.
Quelle: Wikipedia, Bahnstrecke Wels - Passau
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Landkarte:

[Wels/Österreich - Pyret/Österreich - Schärding/Österreich -] Passau-Grenze - Passau (Passauerbahn)

Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958

Hinweis:

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