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Tunnelportale


Bilder der Industriebahnstrecke 96301: Diabas-Neuwerk im Harz (Stillgelegt / Ohne Personenverkehr)

1 Tunnel (113 Meter)Kreuztal 

Neuwerker Industriebahn zu den Diabas-Steinbrüchen im Harz

Kreuztal-Tunnel  [HZ]  (ST)

Nordportal des Kreuztal-Tunnels (Foto: VSO)

Länge:
113 Meter

Streckenteil:
Bahnhof Rübeland/Harz -
Diabas-Steinbrüche

Lfd-Nr, Direktion:
3034, NwI-001

Seite/Quadrant:
54A Nicht eingezeichnet
56 B1 Nicht eingezeichnet

bei km:
~ 1

Südportal des Kreuztal-Tunnels (Foto: VSO)
Nordportal, (Mai 2004)
(Foto: VSO)
  Südportal, (Mai 2004)
(Foto: VSO)

Geschichte:

Neuwerker Industriebahn, erhalten von Harz-Bahnen, weitere Informationen von Andreas Kube sowie einem weiteren Eisenbahnfreund.

Brücke über die Bode (Foto: VSO)  
Seit 1866 wurde der Diabas, der als Schotter und Pflaster beim Straßenbau Verwendung fand, in den Neuwerker Brüchen beiderseits der Bode am Harmsberg und den Pfaffenköpfen abgebaut. Zum Transport der Erzeugnisse der beiden Diabas-Steinbrüche unterhalb Neuwerks diente von 1887 bis 1961 die normalspurige Neuwerker Industriebahn. Sie zweigte von der Rübelandbahn am Ende des "alten Bahnhofs" ab. Das Gleis führte unmittelbar hinter dem Bahnhof auf einer Steinbogenbrücke mit zwei Öffnungen über die Bode, heute als Fusswegbrücke noch erhalten (Foto links).

Etwa 100 Meter weiter folgt ein etwa 113 Meter langer und in einem engen Gleisbogen liegender Tunnel am Melaphyrbruch. Dieser Tunnel ist aber nicht komplett ausgemauert. Die Länge der Innenausmauerung beträgt vom nördlichen Portal etwa 106 Meter, der Rest ist einfach aus dem Fels gehauen worden. Eine Arbeitsnische ist ebenfalls vorhanden.

Seit August 2007 ist das Nordportal, bis auf einen Schlitz für Fledermäuse, zugemauert. Das Südportal ist weiterhin offen und der Tunnel ist damit begehbar. Bitte beim Betreten des Tunnels aber darauf achten, dass die unter Naturschutz stehenden Fledermäuse nicht gestört werden.

Bereits 1457 und 1624 wurde in dem gegenüberliegenden Krockstein durch Michaelsteiner Mönche für kurze Zeit Marmor abgebaut. 1715 entdeckte man die Vorkommen wieder. Bis zur Errichtung der Marmormühle im Jahr 1719 durch den Braunschweigischen Kunstunternehmer Delion erfolgte die Bearbeitung des Marmors auf den Brüchen selbst. Die Marmormühle verarbeitete roten, grauen und schwarzen Marmor, der im Wesentlichen in den drei Marmorbrüchen am Westhang des Krocksteins bis 1889 abgebaut wurde.

Hinweis:

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