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Tunnelportale


Bilder der Strecke: 3291 (Stillgelegt, KBS 635 / KBS 265f)

2 Tunnel (668 Meter)Spitzeich  Heidstock 

Lebach - Etzenhofen - Völklingen/Saar (Köllertalbahn)

Spitzeich-Tunnel  [SLS]  (SL)
Wird auch Eiweiler Tunnel genannt

Nordportal des Spitzeich-Tunnels (Foto: Dietmar Spaniol)

Länge:
476 Meter

Streckenteil:
Lebach - Etzenhofen

Lfd-Nr, Direktion:
208, Sar-042

Seite/Quadrant:
82 D
156 D1 bzw. 84 A4

bei km:
4,2

Südportal des Spitzeich-Tunnels (Foto: Johannes Simon)
Nordportal, vom Bahnhof Lebach (Juni 2013)
(Foto: Dietmar Spaniol)
  Südportal, vom Bahnhof Eiweiler (Juli 2003)
(Foto: Johannes Simon)
 
Am 5. Oktober 2014 wurde die restliche Strecke bis Lebach reaktiviert und von der Saarbahn betrieben. Ab Lebach verkehren die Züge in der Hauptverkehrszeit weiter über die Primstalbahn nach Lebach-Jabach. Der Abschnitt zwischen Heusweiler Markt und Lebach-Jabach wurde dazu mit 750 V Gleichspannung elektrifiziert. Die Elektrifizierung erfolgte im Bereich des Bahnhofes Lebach und weiter bis Jabach so, dass bei einer späteren Elektrifizierung der Strecke nach Illingen eine Umstellung auf 15 kV Wechselspannung möglich ist.
Quelle: Wikipedia, Saarbahn
Dieser Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution / Share Alike verfügbar.
 
Durch den Spitzeich-Tunnel werden in absehbarer Zeit wieder Züge fahren. Die Saarbahn GmbH will den Regionalstadtbahnbetrieb, der schon von Saarbrücken nach Riegelsberg Süd betrieben wird, bis nach Lebach verlängern. Der Abschnitt von Riegelsberg Süd nach Etzenhofen ist größtenteils fertig, soll aber erst, zusammen mit dem Abschnitt bis nach Lebach-Jabach, nach 2010 in Betrieb gehen.
Quelle: Jörg Klawitter, Abschied von der Köllertalbahn
 
Auf der weiteren ehemaligen Trasse der Köllertalbahn wurden im Januar und Februar 2009 Rodungsarbeiten durchgeführt.
Seit Samstag, den 26.09.2009, wurde der Streckenabschnitt durch Riegelsberg, von Riegelsberg Süd nach Walpershofen, freigegeben. Die Saarbahn hat die Bedienung "fahrplanmäßig" in Betrieb genommen. Anfang 2011 wurde Heusweiler erreicht, bis zum Jahre 2013 soll die Reaktivierung des Streckenabschnittes von Heusweiler über Eiweiler und Landsweiler nach Lebach der ehemaligen Köllertalbahn erfolgt sein.
Quelle: Wikipedia, Saarbahn
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Heidstock-Tunnel  [SB]  (SL)

Nordostportal des Heidstock-Tunnels (Foto: Johannes Simon)

Länge:
192 Meter

Streckenteil:
Etzenhofen - Völklingen/Saar

Lfd-Nr, Direktion:
209, Sar-043

Seite/Quadrant:
81 C
156 C3

bei km:
20,1

Südwestportal des Heidstock-Tunnels (Foto: Johannes Simon)
Nordostportal, vom ehemaligen Bahnhof Völklingen-
Heidstock (Januar 2004) (Foto: Johannes Simon)
Blick von oben
bei Google Maps
Südwestportal, vom Bahnhof Völklingen/Saar
(Januar 2004) (Foto: Johannes Simon)
 
Die Köllertalbahn trug im Zweiten Weltkrieg massive Schäden davon und hatte daher bei Kriegsende 15 Streckenunterbrechungen. Den Heidstock-Tunnel hatte es, wie auch den Eiweiler Viadukt, besonders hart getroffen. Diese Schäden waren kurzfristig nicht zu beheben. Um nach der behelfsmäßigen Instandsetzung der zerstörten Brücken bei Püttlingen, Walpershofen und Heusweiler zwischen dem Bahnhof Völklingen-Heidstock und Bahnhof Heusweiler auf etwa zehn Ki­lo­me­tern Länge einen Inselbetrieb durchführen zu können, benötigte man dort eine geeignete Dampflok.
 
Stahlbrücke über Luisenthaler Ende vorm Südwestportal des Heidstock-Tunnels (Foto: Reinhard Gumbert)
 
Stahlbrücke über Luisenthaler Ende vorm Südwestportal
(Fotografiert von Reinhard Gumbert im März 1968)
 
Diese Dampflok, eine 91 1819 des Bahnbetriebswerkes Saarbrücken Hbf mit einem Gewicht von etwa 57 Ton­nen, wurde unter Umgehung des nicht befahrbaren Streckenteils vom Bahn­hof Völklingen zum Bahnhof Völklingen-Heidstock mittels eines Cu­le­mey­er-Stra­ßen­rol­lers auf dem direkten Weg mitten durch die Stadt Völklingen transportiert. Als Zugmaschine dient die englische Version des amerikanischen Kampfpanzers vom Typ M3 Lee/Grant, den auch die neuaufgestellte französische Armee seit 1944 einsetzte, da eine andere Zugmaschine nicht zur Verfügung stand.
Der Pendelbetrieb wurde dann am 8. Juli 1946 mit vier Wagen aufgenommen.
Quelle: Eisenbahnstiftung, gesucht nach »Heidstock«
 
Dieser Tunnel wurde 1914 zur Unterquerung der Chausee von Luisenthal nach Völk­lin­gen un­ter dem Haar­berg gebaut.
Kurz vor dessen Südwestportal wird auf einer Stahlbrücke über die sogenannte Lu­i­sen­tha­ler En­ge die Saar­tal­bahn von Saarbrücken über Völklingen/Saar, Dillingen/Saar und Mer­zig/Saar nach Trier, Strecke 3230) überquert, die wiederum die B 51 überbrückt. Direkt am Nordostende des Heidstock-Tunnels befand sich bei km 19,9 der 1936 eröffnete Bahnhof Völklingen-Heidstock, der zwischen März 1968 und Dezember 1973 in einen Haltepunkt um­ge­wan­delt wurde.
Quelle: Johannes Simon

Landkarte:

Lebach - Etzenhofen - Völklingen/Saar

Ausschnitt aus Kursbuchkarte von 1958

Hinweis:

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